Ray Barracks Friedberg: Bürger diskutieren jetzt online mit.

Das Gelände der ehemaligen Ray Barracks in Friedberg. Foto: Stadt Friedberg

Reagieren auf Corona: Das Bürgerforum zu Kasernenentwicklung wird durch eine digitale Plattform ersetzt, geplanter Start ist Ende April.

Die Corona-Krise zwingt zum Umdenken – auch die an der Planung für das Friedberger Kasernengelände beteiligten Akteure. Das für Montag, 27. April, im Rahmen der Bürgerbeteiligung vorgesehene Bürgerforum musste wegen der Pandemie abgesagt werden. Die Bürger sollen natürlich trotzdem mitdiskutieren – und zwar im Rahmen einer Online-Beteiligung, die Ende April unter der Adresse www.friedberg-mitmachen.de starten wird. Die konkrete Entwicklung der Plattform übernimmt die "wer denkt was GmbH" aus Darmstadt – ein langjähriger Kooperationspartner der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt (NHW) in Sachen digitaler Stadtentwicklung.

Planungsprozess zu lebendigem Dialog machen

Die Bauland-Offensive Hessen GmbH (BOH), jüngste Tochter der NHW, erarbeitet im Auftrag der Stadt Friedberg eine Machbarkeitsstudie für das 74 Hektar große Gelände im Süden der Wetterauer Kreisstadt. Die neue Online-Plattform wird Informationen zum bisherigen Prozess und zur Fläche beinhalten, außerdem Rahmenbedingungen, Fotos sowie das Beteiligungstool zum Rahmenplanentwurf. "Auf diese Weise können wir an unserem Ziel festhalten, noch in diesem Jahr einen politischen Beschluss zum Rahmenplan zu fassen", sagte Friedbergs Bürgermeister Dirk Antkowiak. "Ich hoffe, dass sich möglichst viele Friedberger Bürger beteiligen und diesen Planungsprozess durch ihre Mitwirkung zu einem lebendigen Dialog machen." Gregor Voss, Leiter Stadtentwicklung Hessen Süd bei der NHW und federführend verantwortlich für die Baulandoffensive Hessen: "Es freut mich, dass es uns gelungen ist, diese alternative Form der Beteiligung so kurzfristig auf den Weg zu bringen. Jetzt sind wir alle äußerst gespannt auf die Ideen und Anregungen der Friedberger Bürger."

Plattform geht nach Ostern online

Der vorliegende Rahmenplanentwurf liefert zwar eine Richtschnur, wie das Gelände einmal aussehen könnte. Änderungen sind aber selbstverständlich noch möglich. Die Online-Plattform www.friedberg-mitmachen.de soll Ende April online gehen. Zwei Wochen lang, vom 27. April bis zum 11. Mai, können die Interessierten ihre Wünsche und Vorstellungen einbringen. Danach werden die Ergebnisse ausgewertet und aufbereitet sowie nach Abwägung der Sachverhalte soweit als möglich in den Rahmenplanentwurf eingearbeitet. Der Rahmenplan soll zeitnah dem Magistrat vorgelegt werden. Nach der Beratung in den Ausschüssen wird die Stadtverordnetenversammlung abschließend über den Entwurf befinden.

Ziel: ein gemischtes Quartier mit Schwerpunkt Wohnen

Der politisch beschlossene Rahmenplan wird Grundlage für die Kaufverhandlungen mit dem derzeitigen Besitzer, der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben. Ziel ist es, das Kasernenareal zu einem gemischt genutzten Stadtquartier mit dem Schwerpunkt bezahlbares Wohnen zu entwickeln. Darüber hinaus sind hier der Campus der Technischen Hochschule Mittelhessen und ein neuer Feuerwehrstützpunkt vorgesehen, Flächen für Verwaltungsgebäude des Wetteraukreises und andere gewerbliche Nutzungen, Bauhof, Gewerbe, Grundschule, Sporthalle, Stadthalle, Elvis-Museum, Hotels, zwei Kindertagesstätten und Einzelhandel. Dazwischen sind Grünzüge mit Regenrückhaltebecken geplant.

 

Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt

Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt (NHW) mit Sitz in Frankfurt am Main und Kassel bietet seit knapp 100 Jahren umfassende Dienstleistungen in den Bereichen Wohnen, Bauen und Entwickeln. Sie beschäftigt rund 730 Mitarbeitende. Mit rund 59.000 Mietwohnungen in 140 Städten und Gemeinden in Hessen gehört sie zu den zehn führenden deutschen Wohnungsunternehmen. Unter der NHW-Marke ProjektStadt werden Kompetenzfelder gebündelt, um nachhaltige Stadtentwicklungsaufgaben durchzuführen. Die Unternehmensgruppe arbeitet daran, ihren Wohnungsbestand in den nächsten Jahren auf 75.000 Wohnungen zu erhöhen und bis 2050 klimaneutral zu entwickeln. Um dem Klimaschutz in der Wohnungswirtschaft mehr Schlagkraft zu verleihen, hat sie gemeinsam mit Partnern das Kommunikations- und Umsetzungsnetzwerk „Initiative Wohnen 2050“ gegründet. Mit hubitation verfügt die Unternehmensgruppe zudem über ein Startup- und Ideennetzwerk rund um innovatives Wohnen.

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